Was gibts Neues [und Altes] bei den Literatioten

Sonntag, 21.10.2018

Schmiechen, 10.00 Uhr, beim Heidinger
Geplanter Titel (Nr.89): Vor dem Fest / Sascha Stanisic .

Sonntag, 15.07.2018

Gilching, 20.00 Uhr
Viel Spaß hatten die zehn Literatioten bei der Besprechung von Quality Land / Marc-Uwe Kling .
Überrascht war der Vorschlagende PeHo über die wohlwollende Benotung, die in einer Gesamtnote von 7,3 mündete. Und was ihn bis auf ein Hundertstel an den vor ihm liegenden Platz der Tabelle der Vorschlagenden heranbrachte.

Sonntag, 03.06.2018

Stockdorf: 15.00 Uhr
Im sommerlichen Garten, verblüfft über das Alter der beiden Schildkröten, die hier ihre Heimat haben, machen sich die 10 Literatioten an die Besprechung von Altes Land / Dörte Hansen .
MaBa erhielt eine 7,5, mit der sie weiterhin den ersten Platz in der Tabelle der Vorschlagenden mit Abstand innehat.

Sonntag, 15.04.2018

Hörbach: 16:00 Uhr
Ein mit Löwenzahn und Lions-snacks festlich geschmückter Kaffe- und Teetisch auf dem dörflichen Balkon lädt direkt ein, Löwen wecken / Ayelet Gundar-Goshen zu besprechen. Überwiegend positiv äußern sich die zehn Literatioten über das in der israelischen Wüste angesiedelte Drama, lediglich sporadisch wird die Frage nach der Realitätsnähe aufgeworfen. Aber die Frage, ob ein guter Roman realistisch sein muss, ist eine nicht gelöste Grundsatzfrage in der gesamten Belletristik und von den zehn Literatioten sicherlich erst recht nicht in Einklang zu bringen.
Dazu sagte Lidia Rathe einmal sehr treffend: "Je mehr die Realität durch die schwadronierenden Turbulenzen einer Fiktivprosa drangsaliert wird, um so mehr verharren die Protagonisten in jedweder dieser die üblicherweise adhärenten Kausalketten vehement negierenden Situationen in ihrem subjektiven Rekurrensfieber. Für den zur Dyskolie neigenden Literatioten bedeutet das: Remunerationen sowie Stenosen sind zwecklos und entbehren jeglicher Aurikularsentenzen!"
GaDr erhielt eine glatte 8,0, mit der sie ihren zweiten Platz in der Tabelle der Vorschlagenden festigt.

Samstag, 03.03.2018

Kissing: 18:00 Uhr
Zur Besprechung von Die Leber wächst mit ihren Aufgaben / Dr. med. Eckart von Hirschhausen gibts zwar keine Leber angeboten, aber ein äußerst schmackhaftes Gulasch. Womit wir wieder beim Buch wären: lauter gut verdauliche Einzelstückchen schwimmen in einer mit dem schwachen Pfeffer des Sparwitzes unterhaltsam gehaltenen Soße, welche auszutunken sich mangels thematisch verbindender Brotbrocken sich ausnehmend schwierig gestaltet. Einig sind sich alle zehn Literatioten darüber, dass es weit wenig vergnüglicher sei einen kabarettistischen Text zu lesen als ihn live vor der Bühne zu erleben. EuBa erreicht mit diesem Büchlein eine Note von 4,7 und bleibt somit weiterhin abgeschlagen am Schlusslicht der Tabelle der Vorschlagenden .

Sonntag, 14.01.2018

Hofhegnenberg: 17:00 Uhr
Ein heikles Thema ist zu besprechen, es geht um Organspende und dem damit verbundenen Tod eines Menschen. Einige nehmen den Roman Die Lebenden reparieren / Maylis de Kerangal . zum Anlass ihre Einstellung zur Organspende zu überdenken, bzw. werden in ihrer Überzeugung bestätigt. Sieben Anwesende nehmen an der Benotung teil, sie ergibt eine glatte 7, was der Vorschlagenden eine Verbesserung um zwei Hundertstel in der Tabelle der Vorschlagenden beschert.

Freitag, 08.12.2017

Schmiechen: 19:00 Uhr
Gemütlich ist's in Schmiechen bei der Besprechung von Das Leben meiner Mutter / Oskar Maria Graf . Beschrieben wird das häusliche Leben von ca. 1880 bis zur Machtergreifung der Nazis in einem bayrischen Bauerndorf, wo es überhaupt nicht gemütlich zuging. Erinnerungen an Kindheiten auf dem Dorf werden wach, Machtstrukturen in Familien und Dorfgemeinschaft werden reflektiert. Mit kraftvollen Bildern und einer klaren schnörkellosen Sprache hat der Autor uns die Fortschritte der letzten 50 Jahre verdeutlicht und "die gute alte Zeit" ins rechte funzlige Licht gerückt.
ToDr hat mit diesem Buch mal wieder einen guten Griff getan, so dass er eine Note von 8,22 erzielen kann, die ihn auf den 4. Platz der Tabelle der Vorschlagenden hochpuscht.

Dienstag, 03.10.2017

Mering Bahnhof
Abfahrt zum Ausflug nach Neuburg: 8:02 Uhr.

Sonntag, 20.08.2017

Hofhegnenberg statt Gilching: 10:00 Uhr
Trotz der Platzwunden schmeckten die Weißwürste hervorragend. Und Tod im Paradies / James Vlahos ? Gibt es so ein schlechtes Buch? Ja, wenn man dieses Machwerk, das in der "Bunten" oder "Frau im Spiegel" locker auf 10 Seiten Platz gehabt hätte, als Buch bezeichnet. Es hat auch die richtige Größe bzw. Kleinheit, um es bequem in die Gesäßtasche zu stecken und bei der nächsten Mülltonne wieder zu Tage zu fördern und es dann auf Nimmerwiedersehen zu entsorgen. Mit diesem eklatanten Missgriff erntete der Vorschlagende SeKl von seinen Mit-literatioten nicht etwa Spott und Häme, sondern schlicht und einfach Mitleid. Und eine Note von 1,9., die ihn in den Keller der Tabelle der Vorschlagenden sacken ließ, wo er dem absoluten "Kellerkind" EuBa die Hand reichen kann, mit der die beiden schon etliche Missgriffe tätigten.

Mittwoch, 21.06.2017

Hofhegnenberg (PeBe): 18:00 Uhr
Wie es sich für einen gscheiten Sommeranfang gehört, war es warm und sommerlich, so dass sich die Literatiotenschar gemütlich unter einem Walnuss-baldachin niederlassen konnte, wo sie sich mit Eifer den lukullischen und literarischen Genüssen hingab. Das Sachbuch Von Alkohol bis Zucker / Christian Mähr stieß bei allen Lesern auf normales bis gesteigertes Interesse, so dass für SaKi eine Note von 7,38. heraussprang.

Montag, 01.05.2017

Hörbach: 17:00 Uhr
Nachdem auch die letzten Nachzügler eingetroffen und verköstigt waren, konnte man sich der Besprechung von Falastin / Hubert Haddad widmen. Das Thema, der Dauerkonflikt zwischen Palästina und Israel, stieß manchen auf, das kurzweilig geschriebene Buch zog sie aber dann doch wieder in seinen Bann. Die erzielte Note von 7,25. hatte keine Auswirkung auf die Tabelle der Vorschlagenden . Tabelle der Vorschlagenden .

Sonntag, 02.04.2017

Kissing: 18:00 Uhr
Nur acht Literatioten trafen sich zur Besprechung von Fluchtstücke / Anne Michaels , und nur die Hälfte davon hatte das Buch von vorn bis hinten gelesen. Zugegeben, es war keine leichte Kost, die da inhaltlich und vor allem stilistisch angeboten wurde. Aber diejenigen, die sich durchgebissen hatten, konnten dem Roman durchaus Positives abgewinnen. Eine Note von 6,57. erzielte PeBe mit ihrem Vorschlag.
Eine Auswirkung auf die Tabelle der Vorschlagenden hatte das Ergebnis nicht.

Samstag, 18.02.2017

Hofhegnenberg: 18:00 Uhr
Nicht gewohnte, trumpische Disziplinlosigkeit herrschte während der Besprechungsrunde zu Kühn hat zu tun / Jan Weiler , auszumachen an zahlreichen Einwürfen, Unterbrechungen und Abschweifungen, auch von Teilnehmern, deren sonstiges Verhalten von Ruhe und Besonnenheit dominiert wird. Es schälte sich trotzdem heraus, dass das Buch mit seinen vielen angeschnittenen Themen gut lesbar, wenn nicht sogar genial sei, auch wenn sich der Autor, bekannt durch seine durch und durch gewieften Essays, mit der ungewohnten Romanform schwer tut.
Mit der Note von 6,6. kann PeHo zufrieden sein, hat er doch die genau gleiche Punktzahl erzielt wie seinerzeit SaKi mit den Märchen von Hesse.

Sonntag, 08.01.2017

Schmiechen: 18:00 Uhr
Von Seidenunterwäsche tragenden Ruheständlern bis zu Traktor fahrenden Jungbäuerinnen spannte sich der Themenbogen -befeuert durch das genüssliche Mampfen von deftigem Kartoffelsalat und heißem Leberkäs- im Vorfeld der Besprechung von Unterleuten / Juli Zeh . Negative Stimmen gab es keine, so dass MaBa satte 8,45 Punkte verbuchen konnte. Damit baute sie ihre Führung in der Tabelle der Vorschlagenden weiter aus.

Samstag, 19.11.2016

Gilching: 18:00 Uhr
Überwiegend begeistert war die Mehrzahl der versammelten Literatioten von Wann wird es endlich so, wie es nie war / Joachim Meyerhoff .
Das hat sich dann auch in einer Note von 8,11. niedergeschlagen, womit sich GaDr mit genau 7,00 auf den 2. Platz der Tabelle der Vorschlagenden vordrängte.
Sonntag, 09.10.2016

Stockdorf: 20:00 Uhr
Nicht 34 Meter über dem Meer sondern um eine reich gedeckte Tafel saßen vollzählig die Literatioten. Während die meisten recht angetan waren von dem "modernen Märchen", saß einer gekrümmt da...
Mit der Note von 5,7. kann EuBa recht zufrieden sein.

Sonntag, 03.07.2016

Hörbach: 19:00 Uhr
Besprochen wurde bei libanesischen Köstlichkeiten: Am Ende bleiben die Zedern / Pierre Jarawan. Das Buch erzielte eine Note von glatten 8,0. ChLu eroberte damit Platz 2 der Tabelle der Vorschlagenden

Sonntag, 17.04.2016

Kissing: 18:00 Uhr
Draußen ungemütlicher Regen, drinnen gemütliche Runde, gutes Essen und Trinken, und angeregte Gespräche über Marcovaldo / Italo Calvino Das Büchlein mit den von den meisten als amüsant bezeichneten Kurzgeschichten erreichte eine Note von 6,0.

Sonntag, 31.01.2016

Hofhegnenberg: 18:00 Uhr
Mit dem nach einmütiger Meinung endlich mal wieder gut lesbaren, sprich klassischem Buch Der Abituriententag / Franz Werfel konnte SeKl in der Tabelle der Vorschlagenden sich an den fünften Platz vorarbeiten. Das Buch errichte eine Note von 6,9.

Sonntag, 20.12.2015

Schmiechen: 18:00 Uhr
Bei lustig flackerndem Ofenfeuer und mit schmackhaftem Nudelgericht gefülltem Magen ließ sich leicht diskutieren über Aller Tage Abend / Jenny Erpenbeck . Wieder ging es um Europas dunkle Zeit, drei Generationen lang. Der Text stellte große Anforderungen an die Leser, so nebenher lesen funktionierte nicht. Und wieder lieferte unsere Bildende Künstlerin SaKi einen Schlüssel zum Verständnis mit ihren Parallelen zur abstrakten Malerei. Somit erreichte das Buch noch eine Note von 6,11 . Unser neues Projekt, die Literatioten-Mär hat begonnen.

Sonntag, 18.10.2015

Gilching: 18:00 Uhr
Herumgeschlagen mit Menschen aus Papier / Salvador Plascencia hatten sich neun ratlose Literatioten.

Jeder hoffte, dass einer der anderen den Schlüssel für dieses verschlossene Werk hätte, oder zumindest einen Beitrag zur Erhellung des Geschehens in diesem Roman bieten könnte. Leider nichts, der einzige Lichtschimmer drang aus der Ecke der bildenden Künste, wo dergleichen schon häufiger beobachtet wird, dass nämlich die Kluft zwischen Kunstwerk und Betrachter (hier Roman und Leser) teilweise unüberwindbare Strecken einnimmt.
Dementsprechend mies mit 4,13 fiel die Bewertung aus, die ReLu in der Tabelle auf den drittletzten Platz absacken ließ.

Montag, 24.08.2015

Stockdorf: 19:00 Uhr
Wieder gab es Unstimmigkeiten über den genauen Termin, aber es kamen dann doch noch neun Literatioten zusammen um Die Stadt der Blinden / Jose Saramago zu besprechen.

Selten ist ein Buch so unterschiedlich bewertet worden: von 3 Punkten durch die Vorschlagende selbst bis zu 9 Punkten. Die detailgenaue Schilderung von kaum vorstellbaren und unter die Haut gehenden Schreckensszenarien hat sogar manche Leser gezwungen die Lektüre abzubrechen. Mit der erreichten Gesamtnote von 5,8 für den Roman wurde PeBe vom zweiten auf den dritten Platz verdrängt. Die Tabelle wird übrigens von 4 Frauen angeführt. Dagegen möchte ReLu mit seinem neuen Vorschlag vorgehen und hofft auf eine gute Bewertung.

14.06.2015

Hörbach: 18:00 Uhr
Inspirieren ließen sich die Gastgeber bei unserer Verköstigung durch zwei Schlüsselbegriffe aus dem Buch: Der Tod greift nicht daneben / Jörg Maurer:

die fehlende "Hand": diverse Handwürste und Handkäs mit Musik; die "Häckslermasse": Taboule und Obazder. Aber gschmeckt hat's.
Und gelacht hat auch jeder. Wenn nicht schon lauthals bei der Lektüre, so doch jetzt, als einer der eher kritisch eingestellten Literatioten gestenreich schildert, wie sich der Kommissar Jennerwein - völlig unglaubwürdig - mit gebrochenem Arm aus einem rotierenden Monstrum von Häcksler rettet. Und das ist genau der Punkt, der den Kritikern aufgestoßen ist: fehlende Logik und mangelnder Realitätssinn. Und das ist aber auch genau der Punkt, der die Lobredner so begeisterte: diese Überdrehung ins Unwahrscheinliche, Absurde, Komödiantische.
Alles in allem ein gelungenes shakespeareskes Stück aus dem Alpenraum.
Mit der Gesamtnote von 6,5 Punkten fiel der Vorschlagende PeHo jedoch gleich zwei Tabellenplätze zurück.

10.05.2015

Kissing: 18:30 Uhr
Ein festlich gedeckter Tisch in einem außergewöhnlich künstlerisch eingerichtetem Wohnzimmer. Die 10 Gäste sitzen vor ihren Tellern und sind teilweise ins Gespräch vertieft, teilweise noch begrüßen sie sich. Gleich werden die Stimmen lauter, gegenseitige Fragen und Antworten schwirren hin und her, schnell und laut werdend. In Windeseile bilden sich 2 Fraktionen, die Nix-hat-sich-geändert-Fraktion und die Einiges-hat-sich-geändert-Fraktion, in der ersten vorwiegend Frauen, in der anderen sind die Männer überzählig. Die Literatioten haben sich getroffen und werden Erfolg / Lion Feuchtwanger besprechen.
Einig sind sich die Zehn über die Qualität des Romans: Mit der hervorragenden Note von 8,8 katapultiert sich GaDr vor auf den 3. Tabellenplatz .

15.03.2015

Hofhegnenberg: 18:00 Uhr
Besprochen wurde Der Junge im gestreiften Pyjama / John Boyne.
Keine Änderung an der Tabellensituation.
01.02.2015

Schmiechen: 18:00 Uhr
Alle 10 Literatioten waren überwiegend positiv bis maximal positiv (10 Punkte von 10 möglichen) angetan von Der Trafikant / Robert Seethaler. Zumal der Vorschlag ja von EuBa kam, einem Literatioten mit dem sicheren Gespür für Bücher aus dem unteren Gefälligkeitsbereich. Da musste ihm jemand etwas geflüstert haben. Immerhin konnte er eine Traumnote von 8,4 einfahren. Leider änderte sich dadurch nichts an seiner desolaten Tabellensituation.

14.12.2014

Gilching: 10:00 Uhr
Acht wackere Literatioten kämpften sich erst durch ein opulentes zweites Frühstück und dann durch die Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki / Haruki Murakami . Gefühlsleben, Motivation und wahrscheinlich japanische Eigenheiten blieben den meisten etwas fremd, eine Teilnehmerin konnte auf die mystischen Zusammenhänge, die bis zum abendländischen Parzival reichten, hinweisen. Die Note von 6,63 beschert ChLu einen Abzug von 0,01 in ihrer Gesamtnote .

18.10.2014

Stockdorf: 18:00 Uhr
Nach einer guten halben Stunde waren die acht teilnehmenden Leser eingetrudelt. Ohne viel andere Themen anzuschneiden machte man sich unverzüglich an Vielleicht Esther von Katja Petrowskaja Das Buch wurde überwiegend positiv beurteilt, wie immer, wenn es um die unrühmliche Nazivergangenheit Deutschlands geht, stellte sich Fassungslosigkeit gepaart mit Betroffenheit ein. Die allseits bewunderte Autorin hat mit ihren Recherchen in ihrer familiären Vergangenheit zuweilen beklemmende Tatsachen zu Tage gefördert. Schicht um Schicht legte sie Vergehen, Grausamkeiten und Verbrechen an ihren Familienmitgliedern frei, aber in keinem ihrer Sätze klang irgendeine Schuldzuweisung an. Mit der hervorragenden Note von 8,38 siedelt das Buch ganz oben in der Tabelle, der vorschlagende ToDr konnte sich ins Mittelfeld vorarbeiten.

30.08.2014

Hörbach: 18:00 Uhr
Rinderherz mit Backpflaumen, ein Menü, das in Vogelweide von Uwe Timm den Protagonisten kredenzt wurde, gabs in leichter Variation (was dem Genuss aber beileibe nicht abträglich war) zum lukullischen Vorlauf.
Dass Uwe Timm sein Handwerk versteht, konnten alle am eigenen Lesen erfahren: das Thema weckte durchgehend Interesse, der Autor vermochte es, die Figuren und ihre Handlungen weitgehend plausibel zu zeichnen. Außerdem eröffnete er uns neue Vögel-Einblicke (ornithologisch!!).
Die Gesamtnote von 6,88 brachte nur eine Verbesserung von 4 Hundertstel für den Vorschlagenden.

29.06.2014

Nachdem im Vorfeld geklärt wurde, dass hinsichtlich des Beginns des Treffens nur der Eintrag des Webknechts maßgebend ist, traf man sich also um 19:00 Uhr in Kissing und nicht um 18:00 Uhr, wie auf den diversen Schmierzetteln oder sonstigen Gedächtnisstützen der Gastgeber sowie aller Gäste zu lesen war. Rituale von Cees Nooteboom war von zwei Literatioten schon einmal gelesen worden, beide jedoch konnten sich an absolut nichts erinnern. Was natürlich nicht gegen das Buch an sich sprechen müsse, es könne auch als ein Indiz für die außerordentliche Gedächtnisleistung der beiden Rezensenten herangezogen werden, war ein wohl berechtigter Einwand.
Einstimmig wurde in der Runde der Rote Faden vermisst, die Spannung bezog ihren Bogen allein aus der Frage, ob jetzt noch etwas geschähe. Die Idee von SaKi, der Vorschlagenden, es wäre dem Autor besser angestanden, aus dem Stoff mehrere Kurzgeschichten zu drechseln als einen Roman zusammenzuflicken, klang plausibel.
Letztendlich hat sich die Vorschlagende vom Klappentext täuschen lassen und konnte somit nur 5,37 Punkte ihrem Konto gutschreiben.

06.04.2014

In Hof treffen wir uns um 18:00 Uhr. Auf der Tages- bzw. Abendordnung steht Wolfsmond.
Alle bis auf die Stockdorfer Spätlese, die leider auf die Schnelle nicht spanisch lernen konnte, hatten das Buch gelesen. Kritikpunkte waren unter anderem: ein unschlüssiges Ende, die Diskrepanz zwischen Poesie und Handlung, die teilweise schwülstige Dramatik. Die Besprechung der Handlung führt uns zwangsweise zu den Auswüchsen von Gewalt, von Gewalt im spanischen Bürgerkrieg, im Dritten Reich, im Jugoslawienkrieg, jetzt bei der Ausandersetzung in der Ukraine, und, und, und. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Und das wirft die Frage auf, was zusammentreffen muss, dass aus Menschen letztendlich Unmenschen werden. Eine Frage, an deren Beantwortung schon unzählige Generationen sich versucht haben, auch wir kommen zu keinem Ergebnis, wir können uns nur durch Vorstellungen annähern. Zu unserem Glück mangelt es uns auch an eigener Erfahrung. Die Bewertung ( 5,67 Punkte) kann sich noch etwas verändern, sobald die Stockdorfer Spätlese ihre Noten nachreicht.

02.02.2014

Um 19:30 Uhr wird in Schmiechen Der Turm von Uwe Tellkamp besprochen. Die einen hatte das fast 1000-seitige Werk abgeschreckt, aber dann doch in seinen Bann gezogen, die anderen wurden in ihrem Leseeifer befeuert, und die Dritten stürzten sich in den Turm-triathlon (Buch, Hörbuch und Film). Aber auseinandergesetzt hat sich erfreulicherweise jeder mit dem Thema des untergegangenen deutschen Nachkriegsunrechtsstaates.
Die einen konnten mit Tellkamps Stil nichts anfangen, die anderen konnten sich an den zahlreich herumliegenden Perlen nicht satt lesen.
Also wieder eine ganze Bandbreite von Meinungen und persönlichen Eindrücken, die sich dann in der Bewertung niederschlugen.

08.11.2013

Acht Literatioten treffen sich um 19:00 Uhr in Gilching und reden über Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand . Viel lauthalsiges Gelächter gibts dabei, die Punkteausschöpfung ( 6,75 Punkte) hält sich in Grenzen und ist ein Indiz für die Schlüssigkeit unseres Bewertungssystems. Der Vorschlagende PeHo gewinnt dadurch sage und lese 1 Hundertstel und kommt auf 1 Hundertstel an ChLu in der Vorschlagendenrangliste heran.

29.09.2013

Um 11:00 Uhr wird in Stockdorf erst mal gespeist (diesmal gibts leider keine Steinpilze) und dann Ayele, Tochter im Schatten besprochen. Autobiografie oder Roman oder Roman mit autobiografischen Elementen? Diese Frage erschwert einigen von uns den Zugang zum Buch. Aber einhelliges Fazit: die Ausgrenzung beginnt vor unserer Haustür. Überraschende Offenbarung von MaBa, die das Buch vorgeschlagen hatte: Übersetzer und Ehemann der Autorin ist ihr aus der Schulzeit bekannt. Bei der Bewertung kamen 6,4 Punkte zusammen, an der Vorschlagendenrangliste änderte sich nichts.

23.06.2013

Nach einer notwendig gewordenen neuen Terminfindung wird in Hörbach Wieviel ist genug? besprochen.
Dieses erste Sachbuch stellte schon hohe Ansprüche an die Literatiotenschar, sei es die wissenschaftliche Vorgehensweise an sich oder die langweilige Themenführung. "Durchgearbeitet" hat wohl keiner das Buch.
Für die Bewertung einigte man sich auf eine Gesamtnote, jeder konnte eine Note zwischen 0 (wäre leichter zu Klopapier verarbeitet worden) und 10 (gibts nur im Paradies) abgeben.
5,63 Punkte kamen somit zusammen, an der Vorschlagendenrangliste änderte sich nichts.

13.04.2013 in K.

Mit Der Fall Collini hat unser Spezialist für Alltagskriminalität E. voll ins Schwarze getroffen was Thema und Inhalt angeht. Nur geht es hier nicht um Alltagskriminalität, sondern um die schlimmsten Untaten, die man sich vorstellen kann. Und um einen juristischen Kniff eines ehemaligen Nazirichters, auf den der Gesetzgeber 1968 hereinfiel, und somit Naziverbrechen verjähren ließ.
Die 6,1 Punkte, die dieses Buch ergattern konnte, hatten aber leider keine Auswirkung auf den Tabellenplatz von EuBa. Er bleibt abgeschlagenes Schlusslicht der Vorschlagendenrangliste.

09.02.2013 in Hofh.

Für einen Faschingssamstag bot die Atemschaukel, verfasst von der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, harte Lesekost. Aber die 9 Literatioten mit ihrem vorwiegend heiteren Grundgemüt umschifften auch diese Klippe. Einhellig war die Runde über die unübertreffliche Kunst der Schriftstellerin Elend und Grauen poetisch derart aufzuarbeiten, dass solch deprimierender Lesestoff teilweise mit Genuss zu verdauen war. Lediglich bei einem oder zweien ergab sich daraus ein Widerspruch, der nicht ohne weiteres aufzulösen war. Dieser Vorschlag mit seinen 8,11 Punkten brachte Christine wieder hoch auf den vierten Platz der Vorschlagendenrangliste.
Als lyrischen Beitrag gabs Der Moment von Rose Ausländer.

29.12.2012

Im noch weihnachtsfestlich geschmückten Schankraum der Plankmühle werden die 10 Literatioten mit schwäbisch-spanischen Köstlichkeiten gastronomisch verwöhnt. Der Gastgeber, kochtechnisch selbst Hand- bzw. Spätzlehobel-anlegend, hat es sich zur Aufgabe gemacht, in bieriger Hinsicht keine Sonderwünsche offen zu lassen.
Zu Beginn des auf die Schlemmerei einsetzenden Verdauungsprozesses versuchen die Teilnehmer ihre beim Lesen von Morgen letzter Tag! gewonnenen Erkenntnisse kundzutun. Schwer taten sich mehrere mit dem satirisch-kabarettistischen Vortrag des philosophisch vorbelastetem Autors in Buchform. Allgemein gelobt werden die Denkanstöße, die die Lektüre bewirkte. Ob den Denkanstößen auch Taten folgen, wagt der Verfasser dieser Zeilen zu bezweifeln. Mit dem Vorschlag dieses Buches (Note 5,7) konnte Toni sich in der Tabelle nicht verbessern, sondern verbleibt im hinteren Drittel.

03.11.2012

Alle waren an diesem sonnigen Samstag um 13:00 Uhr in Gilching pünktlich da, bis auf die Teilnehmerin aus der Nachbargemeinde, die hatte sich verfahren! Ganz im Sinne der geschilderten Anstands- und Verhaltensnormen in Wellen politisierten die Herren der Schöpfung im balkonalen Rauchzimmer, die Damen verlustierten sich im Salon, während die Dienstboten beflissen und emsig mit einem vegetarischen Gericht aus der Region die Tafel deckten.
Der Vorschlag kam von Sebastian, er wurde mit 5,11 Punkten bewertet. Dieser wohl durch die geringe Seitenzahl motivierte blinde Griff ins SZ-bücherregal hat natürlich Konsequenzen: Der Vorschlagende rutscht in der Rangliste von einem vielversprechenden zweiten Platz ins bedeutungslose Mittelfeld.

15.09.2012

An diesem Samstag um 17:00 Uhr wurde in Stockdorf Weg vom Festland besprochen. Petra entführte uns essenstechnisch, inspiriert vom Buch, auf eine Nordseeinsel: Schwarztee mit knisterndem Kandis und einem Milchwölkchen, Kartöffelchen in Butter geschwenkt, Mattjes und als absoluten Oberhammer drei kg Steinpilze, schmackhaft gedünstet.
Der Buchvorschlag kam von Sabine, die uns nicht nur ein Gedicht, sondern deren zwölf mitbrachte: verschiedene Blumengedichte, wie Schneeglöcken, von der Autorin des Romans. Jeder von uns durfte zwei kunstvoll gezeichnete Karten mit seinen zugelosten Blumengedichten mit heim nehmen.

16.06.2012

Endlich war es Sommer! Um 19:00 Uhr ließ es sich in Hörbach auf dem Balkon gut aushalten. Das Hotel New Hampshire wurde besprochen. Der Vorschlag kam von Reinhard. Die Bewertung von 7,0 brachte ihm letztendlich nur ein Plus von 0,02, so dass er als Dritter jetzt jeweils einen Abstand von 4 Hundertstel zum Zweiten und Vierten der Tabelle hat. Mit dem Schlaflied von Paul Celan wurde die gemütliche Runde beendet.

21.04.2012

An diesem Samstag um 18:00 Uhr wurde bei den Kissingern Mittelreich besprochen. Dass einige diesen fulminanten Roman als Hörbuch genossen hatten, vom Autor selbst gelesen, hat sich bestimmt auch in der Bewertung von 9,0 ausgewirkt. Denn wie man von dieser Stimme und Sprachführung in den Bann gezogen wird, ist schon beachtlich. Bei jedem von uns wurden durch den Roman Empfindungen - positive oder negative - aus der Kindheit angerührt. Als lyrischen Beitrag wählte Petra ein Mundartgedicht von Martin Auer. Durch diesen Vorschlag macht Petra einen Sprung auf den 4. Platz der Tabelle.

08.02.2012

Bei etlichen Minusgraden draußen an diesem Mittwoch um 19:00 Uhr lässt es sich in Hof bei Holzofenfeuer gut aushalten. Es wird Der Tod ist ein Postmann mit Hut besprochen. Reihum wurde des Autors Schreibe und Charakterzeichnung gelobt. Dass auch der Humor nicht zu kurz kam, schlug sich in der Punktzahl von (6,8) nieder. Offene Fragen gabs zuhauf, letztendlich gaben wir uns mit dem Erklärungsversuch, dass auch das normale Leben vieles im Verborgenen lässt, zufrieden. Mit diesem Vorschlag konnte sich Peter nur um vier hundertstel verbessern, in der Tabelle hat sich nix geändert. Zum kurzweiligen Rahmenprogramm beigetragen haben das Gedicht von der Schlange, vorgetragen von Peter und das Essay vom Prager Popel, den Reinhard bei einem Kurztrip im kältestarrenden Prag ausfindig gemacht hatte.

29.12.2011

An diesem Donnerstag um 19:00 Uhr macht in Schmiechen Der alte König in seinem Exil im altehrwürdigen Gemäuer der Heidinger Wirtschaft Halt. So wie man diesem alten teilweise schon verfallenden Gasthaus mit Vernunft allein nicht gerecht werden kann, so ist auch das Kommunizieren mit einem an Altersdemenz erkrankten Menschen großteils und befriedigend nur auf der Gefühlsebene möglich. Dies ist die schwer umzusetzende Quintessenz des besprochenen Buches. Zieht "Alter und Tod" als Thema in die Literatiotenrunde (siehe auch den neuen Vorschlag und das von Gabi vorgetragene Gedicht vom Altwerden)? Wohl eher nicht, wenn man das weithin schallende Gelächter als Gradmesser für diese These nimmt, das auf den Vorschlag eines UFOHINLI (Unterstützungsfonds für hinterbliebene Literatioten) folgte, und gemeinhin als "Sterbekasse" verharmlost und für völlig unnötig angesehen wurde.
Mit der erreichten Punktzahl von (5,6) gehört das Buch nicht gerade zu den Reißern.
Gabi rutschte mit ihrer Durchschnittsnote ins Mittelfeld ab.

12.11.2011

Um 19:00 Uhr wird in Augsburg Die Attentäterin besprochen. Mit diesem Buch begeben wir uns im Jahre der arabischen Revolutionen wieder in die arabische Welt, in den Brennpunkt des israelisch-palästinensischen Dauerkonflikts. Teilweise treten Zweifel an der Glaubwürdigkeit auf, da die Motive der Selbstmordattentäterin letztendlich nicht klar werden. Aber der Autor hat es bei uns allen geschafft, ein paar Lichtsplitter in die dunkle riesige Kiste zu schicken, in der wir bisher beim Thema Israel/Palästina auf der Suche nach Verstehen immer ohne fündig zu werden gewühlt haben.
In Anlehnung an die unendliche Geduld, die die Menschen dieser beiden Völker schon aufgebracht haben und noch aufbringen werden müssen, hat Louisie das Gedicht über die Geduld von Rainer Maria Rilke vorgetragen.
Mit der erreichten Punktzahl von (7,43) kann sich das Buch gerade noch im oberen Drittel der Rangliste einreihen.
Lousies Durchschnittsnote verringerte sich geringfügig, und so musste sie eine Stufe von ihrem Literatioten-Thron dem Fußvolk entgegen herabsteigen.

18.09.2011

Schon um 18:30 Uhr waren wir in Stockdorf. Die Verwirrung wegen des Beginns kam nur deshalb, weil der Schreiber dieser Zeilen selbst sich nicht auf dieser Seite vergewisserte, dass um 19:00 Beginn eingeplant war. Asche auf mein Haupt!
Aber aufgrund eines recht rührigen Thermomix konnten wir ohne essenstechnisch bedingte Verzögerung Trieb besprechen. Selten haben wir ein Buch so einmütig verrissen. Bald schon war der holzschnittartige, klischeehafte und sensationslüsterne Stil des Autors herausgearbeitet. Und es bleibt die Erkenntnis, dass Präsenz in irgendwelchen Top-Tens oder Werbeanzeigen keine Gewähr für Qualität bietet. Der Leidtragende ist Eugen, der mit der erreichten Punktzahl (Negativrekord !!) von (1,75) nicht wirklich Anschluss an den Tabellenvorletzten fand, sondern eher noch den Abstand bedeutend vergrößerte.
Da passte dann sein Schweinegedicht ganz gut.

10.07.2011

Bevor um 18:00 Uhr in Hörbach Morgen in der Schlacht denk an mich besprochen wurde, wurde erst die "Schlacht" am spanischen Buffett geschlagen. Darüber waren wir einhelliger Meinung: sämtliche Daumen nach oben! Umso mehr gingen unsere Meinungen beim Buch auseinander, es stellte viele Fragen. "Nix gnaus woas ma net" (Originaltext Toni). Die erreichte Punktzahl von (5,0) geht also in Ordnung. Nach der neu besprochenen Regel trug Christine dann auch ein Gedicht ihrer Wahl vor.

10.04.2011

Um 18:00 Uhr trafen wir uns bei unseren Kissinger Freunden. Auf dem Büchertisch lag Im Taxi: Unterwegs in Kairo , brandaktuell vorgeschlagen von Toni. Nach der Lektüre war uns eingefleischten Mitteleuropäern allen klar, dass uns Welten von den Ägyptern trennen. Aber das Büchlein hat uns die Tür einen Spalt breit zum Verständnis dieses Volkes geöffnet, wobei Marie-Louise aus ihrer zum Jahresende durchgeführten Ägyptenreise einiges beisteuern und verdeutlichen konnte.

Die erreichte Punktzahl von (5,75) ist aufgrund des Charakters des Büchleins völlig in Ordnung. Leider rutschte Toni dadurch in der Tabelle der Vorschlagenden nach hinten , so dass Christine und Reinhard jetzt -wie im Leben auch- eng beieinander stehen.

13.02.2011

Um 18:00 Uhr bei den Banies wurden die Märchen von Hermann Hesse besprochen, vorgeschlagen von Sabine. Wohl aufgrund der Tatsache, dass einige von uns in ihrer Jugend vom Hesse-bazillus infiziert waren, erreichten die Märchen eine verhältnismäßig hohe Punktzahl (6,6) . Richtig verbessern konnte Sabine sich nicht mit diesem Titel, lediglich ein bisschen absetzen von unserem absoluten Schlußlicht Eugen.

20.12.2010

Um 19:00 Uhr bei Sebastian kam es zu keiner Panne , im Gegenteil... In Anlehnung an die Herkunft des Schweizer Autors gabs leckeres Käsefondue. Vielleicht lag es an der verminderten Kritikfähigkeit nach einem solch schweren Schlemmen, dass das Büchlein und mit ihm der Vorschlagende Sebastian solch hohe Punktzahl (8,22) einheimsen konnte. Warum sonst hatte Sebastian alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass sein Vorschlag bei ihm daheim besprochen wurde? Auf alle Fälle landete SeKl durch diesen Coup wieder in der Spitzengruppe, und zwar auf Platz 2.

21.11.2010

Um 18:00 Uhr bei Petra hat sich gezeigt, was es mit dem ukrainischen Traktor auf sich hatte:
Eine gekonnt verflochtene Familiengeschichte ukrainischer Emigranten, die bis in die Greuel des 2. WK und der Stalinzeit zurückreicht, aber auch in der Gegenwart ihre tragikomödiantischen Geschehnisse offenbart. Wenn wir nicht so sehr mit dem opulenten Ukrainer-mahl beschäftigt gewesen wären, hätten wir vielleicht noch einige Schätze ausgraben können, die dann die Benotung noch etwas besser gemacht hätte. So wird Reinhard um 3 Hundertstel Punkte vom 2. Platz hinter Gabi verdrängt...

03.10.2010

Um 18:00 Uhr bei den Drexlers, hat sich der Untergeher recht wacker geschlagen. Man war sich auch einig, dass man nach der Lektüre eines solch verwirrenden Textes nicht allein gelassen werden darf, sagte er, dachte ich...
Das Büchlein konnte sich immerhin noch vor den drittletzten Platz schieben, diese obskure Charing Cross Road
Aber unsere Petra wurde zur Untergeherin: vom dritten plumpste sie auf den drittletzten Platz!

21.07.2010

Um 19:00 waren wir vollzählig bis auf Gabi an der Kulperhütte. Das Ambiente eines schwäbisch-bayerischen Biergartens hat Herr Lehmann gut gefallen. Natürlich kein Vergleich zu den Kreuzberger Kneipen. Durch die überdurchschnittliche Benotung konnte Peter ganz knapp an Sebastian vorbeiziehen , der schon darauf fiebert, wieder mal eines seiner zahlreichen auf seinem Schreibtisch herumlungernden literarischen Machwerke vorzuschlagen.

13.06.2010

Beim Treffen um 18:00 an der Turbine gings mit dem vollbesetzten Nachtzug nach Lissabon. Lokführerin Gabi preschte mit ihm auf den 4. Platz vor.

25.04.2010

Beim Treffen um 18:00 bei den Banis wird der Vorschlag von Marie-Louise besprochen. Wieder sind wir alle da. Das Wetter ist hervorragend. Gleich zu Beginn gibt Toni eine vielumjubelte Radioreportage zum Besten.
Die Diskussion über das hochphilosophische Buch ist sehr aufschlussreich und emotional. Geht ja auch um ein Thema, das jeden von uns betrifft.
Die daraus hervorgehende sehr gute Bewertung bewirkt, dass jetzt 3 Bücher von Marie-Louise unter den 4 besten sind. (ich weiß immer noch nicht, wie 'Die Entdeckung der Langsamkeit' , vorgeschlagen von Sebastian, da reingekommen ist). Außerdem hat sie ihren Vorsprung auf 1,05 Punkte vor dem restlichen Verfolgerpack ausgebaut.

13.03.2010

Beim Treffen um 18:00 bei Sebastian wird der Vorschlag von Eugen besprochen. Alle sind da und haben das Buch auch gelesen. Leider hat es diesmal die mieseste Bewertung überhaupt gegeben, so dass Eugen seinen letzten Platz in der Tabelle nicht verbessern konnte.

23.01.2010

Das von Christine vorgeschlagene Buch Prinz konnte überwiegend positive Beurteilungen verbuchen. Es ist somit das viertbeste Buch seit unseren Bewertungen.
Durch diesen gelungenen Vorschlag konnte Christine wieder Boden gutmachen und kletterte zwei Plätze in der Tabelle nach oben.

17.12.2009

Literatioten gehen an ihrem neuen Ort online

22.11.2009 Besprechung bei Petra
www.lupic.de nimmt sich der Literatioten an